Wild-Obsessions Maine Coon

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Wie alles begann

1983 begegnete ich im Urlaub in Amerika im Staat Atlanta zum ersten Mal einer Maine Coon. Obwohl ich mit Katzen aufwuchs, hatte ich bis dahin noch nicht solch eine große Rassekatze gesehen.
Bis zur ersten eigenen Maine Coon sollten noch weitere 16 Jahre vergehen.
Als die Maine Coon ihren Einzug nach Deutschland erhielt, war ich glücklich einen solch ein wertvolles Tier erwerben zu dürfen. Denn früher gab es kaum Züchter dieser Rasse. Mit meiner ersten Katze besuchte ich auch meine erste Rassekatzenshow. Es war damals der geäußerte Satz einer Katzenrichterin, die meine Katze schön fand und mich fragte, ob ich nicht mit diesem Tier züchten möchte.
So begann 1996 die Geburtsstunde dieser Cattery, die anfangs ausschließlich über das Lernen von Genetik und Vererbungslehre bestand, bevor die ersten Maine Coon Babys das Licht der Welt erblickten.
Herkunft
   
Die Maine Coon stammt aus dem US-Bundesstaat Maine im Nordosten der vereingten Staaten, wo sie im 18. Jahrhundert aus den dichten undringlichen Wäldern heruas trat. Auf den Farmen lebet sie als Mäusefänger wo sie sich schnell zum Bevölkerungsliebling der Ostküste avancierte. Denn diese zottelige Katze war unverkennbar von hündischer anhänglichkeit.
Ihren Namen verdankt sie dem Ursprungsgebiet und Waschbäre, der auf Englisch "Racoon" heißt. In der Tat besteht eine gewisse Ähnlichkeit in der Fellzeichnung sowie Gesichtsmaske bei den wild-farbenen Maine Coons.
Katzenhistoriker rätseln durch die vielen Legenden nach wie vor über ihre herkunft, wo es jedoch nichts sicheres gibt. Da die Maine Coon anderen Waldkatzen ähnelt, könnte sie schon vor 1000 Jahren von Wikingern mitgebracht worden sein. Eine weitere Vermutung ist, dass die französische Königing Marie-Antoinette beim Versuch der Revolution zu entfliehen, ihre Angorakatzen nach Amerika vorausschickte. Da sie selbst nicht ankam, betünde die Möglichkeit, dass die somit herrenlosen Katzen sich selbst überlassen blieben.
Letztlich gibt es noch die Version vom englischen Handelskapität mit dem Namen Coon, der mit langhaarigen Katzen die Küste entlang segelte. Bei Landausflügen sollen sich Coon seine Langhaarkatzen mit einheimischen Katzen verpaart haben.
Charakter
     
Bei der Maine Coon trifft wörtlich die Redewendung "ein Schaf im Wolfsfell" zu. Sieht sie doch einer Wildkatze und einem Luchs sehr ähnlich und beeindruckt durch ihre imposante Größe, stellt man sehr schnell die Liebenswürdigkeit dieser Katzenrasse fest. Sie ist seinem Menschen anhänglich wie ein Hund.
Die Maine Coon ist eine intelligente, gesellige, offenherzige und schmusebedürftige Katze, die unbedingt die Zuwendung ihres Menschen sucht. Wird ihr keine Beachtung geschenkt, so fordert sie es nachdrückliche. Darüberhinaus sind sie sehr verträglich, so dass sie mit anderen Haustieren oder Katzen problemos gehalten werden kann. Eine bei Zeiten an Kinder gewöhnte Maine Coon wird diese immer akzeptieren und mit ihnen spielen.

Bedeutung der Zucht
   
Mit dem Einzug der Amerikanischen Waldkatze in Deutschland, gehöre ich zu einen der ältesten Hobby-Züchter in diesem Land. Ich folge keinem züchterischen Modetrend, sondern züchte die Rasse im Erhalt ihrer ursprünglichen Erscheinung, dem wilden luchsartigen Aussehen. Mein Zuchtziel bestrebt unter Berücksichtigung biologischer und biozönotischer Aspekte die Verbesserung der Gesundheit dieser Rasse.
Eine Maine Coon fürs Leben

Meine Tiere unterliegen der tiermedizinschen Kontrolle und werden im Zuchtregister unter Zuchtauflagen geführt. Schadhafte Umwelteinflüsse können das Erbgut von Menschen und Tieren beeinflussen. Von daher züchte ich mit genetisch gesund getesteten Linien.
Die Maine Coon eignet sich sehr gut für ein Leben in der Wohnung. Da sie als Jungkätzchen bei mir in der Zucht keine Erfahrung mit einem ungesicherten Freiauslauf gemacht haben, vermissen sie ihn später nicht. Mir liegt sehr viel daran, dass meine Kätzchen nur in liebevolle Menschenhände kommen, die sie genauso verwöhnen wie sie es bei mir kennen gelernt haben.

Iris Geisler
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